Deine Meinung ist gefragt!

Wir, die Festjäger Theres und Fabian diskutieren regelmässig darüber was Brauch, Tradition und Fest ist oder sein könnte; ob an Anlässen mit Organisatoren, Besuchern oder im Festjagd-Mobil auf der Hin- und Rückreise.

Wir möchten auch von dir wissen, was für dich ein Brauch ist. Tausche dich aus, mit uns und anderen Festinteressierten.

Wie entsteht ein Brauch?
Unser Projektparter “Migros – Aus der Region. Für die Region.” hat dieses Jahr das erste Mal die Verleihung der AdR-Regio-Wurzeltrophäe durchgeführt. Wir waren dort zu Besuch und haben einen kleinen Festjagd-Beitrag erstellt. Was meint ihr, kann ein solcher Anlass zur Tradition werden?

9 Kommentare zu „Deine Meinung ist gefragt!“

  1. Karin sagt:

    Wer braucht Bräuche?

  2. Flörli aus einem anderen Zipfel der Schweiz sagt:

    Das ist ja wieder einmal ein spannender Beitrag! Open-Air-Dreck, “eleganter” Pferde-Mist und Kindersabber! Zu gern wär ich in Wolfhalden dabei gewesen und hätte der gelungenen Mischung von Innovation und Tradition gelauscht und mitgebounced.. das wurde ja schon an anderen Orten versucht, hat leider nicht geklappt. Toll auch, dass sich die Künsttler zu sowas bereiterklären. Schade, dass am Kinderfest so wenig Kinder zu Wort kamen, aber eigentlich ist es auch schön, dass den Kindern das “Ausführen der Tradition” gelassen wird und die Erwachsenen darüber nachdenken müssen..

  3. pb. g-ami sagt:

    eifach schöööööa und macht e gueti luune! dangge guggis

  4. Marco sagt:

    Geschätzte Festjäger
    Wo liegt der tiefere Sinn einer Jagd? Etwas jagen ist doch etwas entdecken, finden was noch wenige entdeckt haben? Die neunte Jagd erscheint mir doch etwas aus der Liegestuhlperspektive erfolgt zu sein. Über die Festspiele auf dem Klosterplatz oder die OpenAir Zeltstadt im Sittertobel stolberte nun jeder Waid- oder NIchtwaidmann. Doch was hättet Ihr entdeckt, wenn Ihr auf den Hochstamm gestiegen wärt, beobachtet und gelauert hättet?
    Glücklicherwiese noch das Brückenfest in Widnau, doch es hätte einiges mehr zu entdecken gegeben… zum Beispiel die Wiederauflebung der Pavillonkonzerte in Rorschach oder sogar die Geburt eines kleinen Festivals in Mörschwil. Ich hoffe, dass 2009 wieder eine Jagdsaison eröffnet wird und wünsche, dass der Blick der Jäger geschärfter auch auf Kleines / Nonkommerz fokusiert sein wird.
    Waidmanns(frau)-Heil

  5. Miriam sagt:

    Nonkommerz? Wenn ich das Wort schon lese könnte ich kotzen.

  6. festjäger sagt:

    lieber marco,
    herzlichen dank für deinen input. wir festjäger versuchen einen ausgleich zu finden zwischen kleineren und grösseren, bekannten und unbekannten, traditionsschweren und neuentstehenden festen und anlässen, was uns von wochenende zu wochenende mehr oder weniger leicht fällt. gerade bei kleinen events sind wir dabei auf hinweise angewiesen und wir würden uns sehr freuen, wenn noch viel mehr unbekannte feste schon im voraus auf sich aufmerksam machen würden. trotzdem wollen wir aber auch die grossen “kommerz-events” nicht scheuen, die gehören schliesslich auch zur ostschweizer festlandschaft.

    tipps, hinweise und anregungen unbedingt loswerden!

  7. andreas sagt:

    Ich freue mich jeden Dienstag auf das, was die Festjäger wieder neues gefunden haben und uns auf eindrückliche Art und Weise wiedergeben und ich bin noch nie entäuscht worden!
    Eine tolle Arbeit was die Festjäger da bieten! Ich wünschte mir, dass diese Projekt kein Ende finden würde, und auf diese Art noch mehr Zuschauer aus der Region auf dieses Projekt aufmerksam gemacht werden könnten! Meiner Meinung trägt dieses Projekt gewaltig zur Identifikation zur Region bei und ich denke da kann man nicht genug daran arbeiten! Einfach Supper! vielen Dank!

  8. Marcel sagt:

    Veranstaltungskalender gibt es schon lange und einige bessere, in der Vielfalt und Berichterstattung. Kulturförderung sollte dort stattfinden wo sie gelebt wird. bei den Bräuchen direkt. Kalender und Newsportale gibt es wie Sand am Meer. Die Bräuche sterben langsam aus und das nicht zuletzt wegen finanziellen Problemen.

  9. festjäger sagt:

    Lieber Marcel,
    das Projekt Festjagd soll kein klassischer Veranstaltungskalender sein. Es ist eher eine Plattform, auf der zwar auf kommende Events hingeweisen werden kann - und vielleicht auch mal auf solche Feste, die sonst in keinem Veranstaltungs-Gefäss einen Platz finden, bsp. ein Zigeunerbraten auf Gamperney oder das Faustballgrümpelturnier in Diepoldsau usw. -, jedoch vor allem bereits vergangene Feste und Anlässe bebildert, kommentiert und diskutiert werden können. Kulturförderung findet wahrscheinlich an mehreren Orten gleichzeitig statt. Einerseits direkt und andererseits in der Sichtbarmachung, im “Darüber-Reden”.
    Könnten den Bräuche durch finanzielle Unterstützung vor ihrem “Aussterben” gerettet werden?
    Entstehen denn heute nicht auch wertvolle neue Bräuche und Traditionen?

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